Gemeinsam für zukunftsweisende Lösungen im österreichischen Zahlungsverkehr.

oenpay ist eine Initative der Österreichischen Nationalbank.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Stakeholder:innen innovative Zahlungsverkehrslösungen zu entwickeln.

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oenpay sucht die besten Innovationen im Zahlungsverkehr! Einreichungen werden bis 8. März 2024 entgegen genommen.

Der Zahlungsverkehr befindet sich in einem starken Wandel – das stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Daher verfolgt oenpay – die Innovations-Initiative der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) – das Ziel, die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs in Österreich und darüber hinaus zu fördern. Als Drehscheibe einer branchenübergreifenden Innovationscommunity, fördern wir proaktiv gemeinsam mit allen beteiligten Stakeholder:innen die Entwicklung innovativer, nachhaltiger, inklusiver und sicherer Zahlungsverkehrslösungen – Gemeinsam machen wir den Unterschied!

Im Rahmen des Austrian Payments Innovation Awards (APIA) möchten wir die Payments Community weiter stärken und lösungsstarke Innovationen und ihre Innovator:innen vor den Vorhang holen und honorieren.

Der Austrian Payments Innovation Award wird erstmalig durch oenpay unter der Schirmherrschaft der Oesterreichischen Nationalbank und mit aktiver Unterstützung durch die österreichischen Banken, Payment Service Provider und FinTechs veranstaltet.

Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt im März 2024 durch eine ausgewählte Jury anhand der vier oenpay Werte – Innovation, Sicherheit, Inklusion und Nachhaltigkeit. Die besten Einreichungen werden im April 2024 im Rahmen der exklusiven Austrian Payments Innovation Gala gekürt. Auf die Gewinnerteams der drei besten Innovationsprojekte warten spannende Preise.

So können Sie teilnehmen

Der Austrian Payments Innovation Award zeichnet herausragende Innovationsprojekte im Zahlungsverkehr und ihre Innovator:innen aus.

Hier finden Sie die wichtigsten Eckdaten zur Teilnahme im Überblick:

  • Einreichungen werden bis 8. März 2024 um 23:59 Uhr über den Payments Innovation HUB der oenpay entgegengenommen.
  • Nominierte Projekte sollten im Betrachtungszeitraum ab 01.01.2021 begonnen, erarbeitet oder abgeschlossen worden sein. Dabei kann es sich um Innovationen auf Prozess-, Struktur oder Produktebene in jeder Phase des Projektzyklus (Konzeption – Machbarkeit – Umsetzung) handeln.
  • Es können mehrere Projekte pro Unternehmen eingereicht werden.

Klicken Sie auf den unten angeführten Button, um mehr über APIA zu erfahren und Ihr Innovationsprojekt einzureichen:

Die FinTech-Landscape Austria bietet einen detaillierten Überblick über die dynamische österreichische FinTech-Landschaft im Jahr 2023.

Die Finanztechnologie entwickelt sich rasant weiter und unterliegt ständigen Veränderungen. Mit der FinTech-Landscape Austria möchte oenpay einen möglichst umfangreichen Überblick des FinTech-Ökosystems 2023 in Österreich bieten. Damit erleichtern wir Partnerschaftsmöglichkeiten zwischen Startups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen und fördern Innovation in Österreich.

Ein Überblick über die österreichische FinTech-Landschaft in 9 Kategorien

Unsere Infografik hebt die Akteure und Informationen im österreichischen FinTech-Bereich hervor: In der FinTech-Landscape sind insgesamt 150 FinTech-Unternehmen in Österreich verzeichnet. Diese sind in 9 verschiedene Kategorien gegliedert, die die Bandbreite der innovativen Produkte und Dienstleistungen aus der Finanzbranche widerspiegeln:

  • PayTech
  • Vermögensverwaltung und Sparen
  • Finanzielle Systemanbieter
  • Banking
  • RegTech
  • InsurTech
  • Kreditvergabe und Finanzierung
  • Krypto und Blockchain
  • Lizensierte Service Provider

Zusätzlich zu den obigen Kategorien für Startups und Unternehmen wird die Kategorie “Enabler Ecosystem” berücksichtigt. Diese umfasst Unternehmen und Organisationen, die das FinTech-Ökosystem in Österreich unterstützen und fördern.

Unterscheidung zwischen Startups und Unternehmen

Anbei der Text zur Startups Definition: In unserer Liste unterscheiden wir zwischen Startups und etablierten Unternehmen. In Anlehnung an die AWS-Startup-Definition haben wir die Kriterien (neuwertige Technologie oder Geschäftsmodell sowie den Gründungszeitraum- nicht länger als 5 Jahre) herangezogen. Von insgesamt 142 FinTechs fallen 57 in die Kategorie Startup – dies unterstreicht die Vielfalt und Dynamik der FinTech-Branche in Österreich.

Regionale Präsenz

Etwa 80% dieser FinTech-Unternehmen haben ihren Standort in Wien, was die österreichische Hauptstadt zum zentralen Hotspot für FinTech-Innovationen macht.

Lizensierte Zahlungsinstitute

In unserer Landscape finden Sie 22 lizensierte Zahlungsinstitute, die von der Finanzmarktaufsicht reguliert werden. Das sind lizensierte Zahlungsinstitute aus Österreich, EWR-Zahlungsinstitute mit Dienstleistungsfreiheit in Österreich. Darüber hinaus werden Dienstleister in Bezug auf virtuelle Währung berücksichtigt.

Detaillierte Informationen finden Sie hier: FMA-Unternehmensdatenbank

Berücksichtigung des Banking Sektors

Auf der Landscape sind Bankgruppen aufgelistet, die alle Banken in Österreich repräsentieren. Die etablierten, österreichischen Finanzinstitute haben oft eine lange Geschichte und Tradition in der Finanzbranche. In den letzten Jahren haben viele Banken begonnen, mit FinTech-Unternehmen zusammenzuarbeiten sowie selbst Startups zu gründen.

Im Rahmen des Hackathons „Virtual Design Challenge“ war oenpay auf der Suche nach innovativen Designkonzepten für einen oenpay Raum im Metaverse, um das Thema Zahlungsverkehr virtuell erlebbar zu machen. Wir gratulieren den Gewinnern Michael Baumgartner, Daniel Gosterxeier und Nikolaus Stickler, die mit ihrer Idee einer modularen, räumlich unbegrenzten Metaverse Welt überzeugen konnten.

Die Gewinner der Virtual Design Challenge und oenpay bei der Preisübergabe
Bei der Preisübergabe der oenpay – Virtual Design Challenge (von links nach rechts): oenpay Geschäftsführer Franz Deim mit den Gewinnern Nikolaus Stickler und Daniel Gosterxeier von NiftyTwins, oenpay Senior Innovation Manager Mirjana Covic und oenpay Geschäftsführer Bernhard Krick

Die Gewinner der oenpay – Virtual Design Challenge stehen fest! Die Unternehmer Michael Baumgartner, Daniel Gosterxeier und Nikolaus Stickler konnten sich mit ihrem kreativen Designkonzept durchsetzen. Im Rahmen der Gewinnerpräsentation am 13. Oktober verlieh oenpay ihnen den ersten Preis samt 2.000 Euro Preisgeld.

Die Gewinneridee konnte oenpay mit ihrem innovativen Designkonzept in Form einer Münze mit umliegenden Themenfeldern und Veranstaltungspavillion im oenpay Branding überzeugen. „Besonders gut hat uns der modulare Aufbau und die zu oenpay passende grafische Gestaltung des kreativen Entwurfs gefallen“, so oenpay Senior Innovation Managerin und Projektleiterin Mirjana Covic, „Das ausgearbeitete Designkonzept bietet uns viele Möglichkeiten, um gemeinsam mit unseren Partnern neue Anwendungen in der virtuellen Realität für den Zahlungsverkehr zu testen und zu erschließen.“

Die Gewinner im Interview

Im gemeinsamen Interview geben die Gewinner Michael Baumgartner, Daniel Gosterxeier und Nikolaus Stickler Einblick in ihren beruflichen Werdegang und ihre Überlegungen zur Virtual Design Challenge.

NiftyTwins ist die erste Premium NFT Agentur Österreichs. Wir bieten Unternehmen neben kreativen Konzepten für einen virtuellen Auftritt auch Workshops und die praktische Umsetzung von virtuellen Geschäftsmodellen und Standorten. Von Immobilien bis Anwaltskanzleien lassen sich alle Umsetzungen IN-HOUSE entwickeln und realisieren.

Bei NiftyTwins sind wir immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Das Konzept von oenpay hat uns besonders gereizt, da es den traditionellen Zahlungsverkehr neu denkt und innovative Ansätze verfolgt. Wir sind sehr stolz auf unser gelungenes Konzept und den Gewinn des ersten Preises.

Die Themen Metaverse und Virtual Reality faszinieren uns aus verschiedenen Gründen. Wir sind davon überzeugt, dass, sobald die technischen Hürden des Metaversums überwunden sind, eine regelrechte Revolution im Bereich virtueller Welten und Geschäftsmodelle bevorsteht. Einige Unternehmen haben bereits begonnen, in diese Zukunft zu investieren, und internationale Kunden arbeiten mit uns zusammen, um herauszufinden, wie ihre Marken im virtuellen Zeitalter Fuß fassen können.

Bei der kreativen Umsetzung für oenpay lag unser Fokus darauf, einen offenen und einladenden Raum zu schaffen. Ein Raum, der Vertrauen schafft und die Menschen auf eine spannende Reise durch das Thema Zahlungsverkehr mitnimmt. Auch alle Informationen vor Ort sollen möglichst reduziert und schnell auf den Punkt gebracht werden. Das Entdecken und Spass haben an neuen Technologien ist das Ziel.

Die größte Herausforderung bei der Gestaltung dieses Raums bestand darin, das komplexe Thema “Zahlungsverkehr” auf verständliche und ansprechende Weise zu präsentieren. Gleichzeitig mussten wir sicherstellen, dass die Marke “oenpay” in diesem virtuellen Raum angemessen repräsentiert wird und die technischen Limitierungen der unterschiedlichen Metaverse Plattformen beachtet werden. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und technischen Expertise konnten wir aber auch diese Herausforderungen erfolgreich meistern.

Über die Virtual Design Challenge

Im Rahmen der Virtual Design Challenge verfolgt oenpay das Ziel, die Potenziale von Virtual Reality (VR) für sich und Partnerunternehmen zu erschließen und neue Anwendungen virtuell erlebbar zu machen. Dabei ist die Innovations-Initiative besonders an der Erforschung von neuen Bezahllösungen interessiert, mittels der digitale Transaktionen im virtuellen Raum sicher und einfach abgewickelt werden können. Der virtuelle Raum soll diese Mission durch eine modularen Aufbau und vielseitige Funktionen unterstützen. Das Design sollte dabei futuristisch sein, dem Markenauftritt der oenpay entsprechen und das Thema „Zahlungsverkehr“ innovativ aufgreifen.

oenpay begleitet vier Schüler der HTL Hollabrunn auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen. Wir geben Einblick in die Zusammenarbeit mit den vier Entrepreneuren und wie es dazu kam.

Die angehenden Jungunternehmer des Teams "Exdome" - Stefan Brodar, David Draschkowits, Lukas Harrer und Lukas Poppinger.
Die angehenden Jungunternehmer des Teams “Exdome” – Stefan Brodar, David Draschkowits, Lukas Harrer und Lukas Poppinger.

Im Oktober 2021 präsentierte das Team „Exdome“ im Rahmen der Initiative „Youth Entrepreneurship Week“ ihre kreative Idee eines personalisierten, 3D-gedruckten Kartenetuis. Seitdem werden die angehenden Jungunternehmer – Stefan Brodar, Lukas Poppinger, Lukas Harrer und David Draschkowits – von oenpay unterstützt und arbeiten gemeinsam mit oenpay an der Entwicklung eines „digitalen Hardware-Wallets“.

Was ist ein „digitales Hardware-Wallet“?

Mit einem digitalen Wallet kann man, wie z.B. mit einer Debit- oder Kreditkarte vor Ort im Geschäft oder online in einem Webshop bezahlen. Digitale Wallets sind in der Regel als „mobile App“ am Smartphone (mobile Wallet) verfügbar, können aber auch ein Softwareprogramm am PC oder im Web-Browser sein.

Digitale Wallets können meist vielseitig verwendet werden und können neben der Zahlungsfunktion auch z.B. Kundenkarten, Tickets (Bordkarten, Konzertkarten) oder Gutscheine speichern.

Ein Hardware-Wallet ist eine besondere Form des digitalen Wallets, es ist ein eigenständiges physisches Gerät und man benötigt dafür kein Smartphone.

oenpay will junge Menschen für Innovation und Entrepreneurship im Zahlungsverkehr begeistern

oenpay möchte die Zahlungsmöglichkeiten von Morgen aktiv mitgestalten. In ihrer Mission setzt oenpay dabei neben der Zusammenarbeit mit Banken, Unternehmen und Fintechs auch auf die Unterstützung junger Talente und ihrer innovativen Ideen.

Bereits seit Herbst 2021 beteiligt sich oenpay in unterschiedlichen Rollen an der Initiative der „Youth Entrepreneurship Week“. Die „Youth Entrepreneurship Week“ unterstützt Jugendliche bei der Entwicklung neuer Ideen und Projekte und ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft, des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Wirtschaftskammer Österreich, Austrian Startups und IFTE – Entrepreneurship4Youth. Über 3 ½ Tage sind die Jugendlichen eingeladen, sich mit dem Thema Unternehmertum auseinanderzusetzen und an der Zukunft von morgen zu arbeiten.

Das Rüstzeug dafür bekommen sie von Trainer:innen und Personen aus der Startup-Community. Darüber hinaus werden sie von ihren engagierten Lehrkräften unterstützt. Die Vereine Austrian Startups und IFTE haben bei der Organisation und Umsetzung der „Youth Entrepreneurship Week“ eine tragende Rolle.

Informationen zur aktuellen „Youth Entrepreneurship Week“ finden sie hier.

Exdome im Interview mit oenpay

Christoph Cordt, Projektmanager des Projekts bei oenpay, bespricht in einem Interview mit dem Team und oenpay Geschäftsführer Bernhard Krick, wie es zum Projekt kam und welche Erfolgsaussichten das Projekt aus Sicht der oenpay hat.

Bernhard, wie bist du auf die Schüler aufmerksam geworden?

Bernhard Krick: „Bei einem „Demo Day“ der Youth Entrepreneurship Week in der HTL Hollabrunn, bei dem die Schüler:innen ihre Ideen präsentierten,  weckte das Team mit dem Namen „Exdome“ mein besonderes Interesse. Sie präsentierten ein 3D-gedrucktes, personalisierbares Kartenetui, in dem man Bezahlkarten und Kundenkarten sicher aufbewahren kann. Sie traten sehr selbstbewusst auf und hatten sogar einen funktionsfähigen Prototypen entwickelt. Das gesamte Team hat bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Sie erreichten an diesem Tag mit ihrer Idee den guten zweiten Platz.“

Wie kam es in weiterer Folge zum Projekt „Digital Hardware-Wallet“?

Bernhard Krick: „Ich war zwar nicht unmittelbar an der Grundidee des Kartenetuis interessiert, es brachte mich aber auf die Idee eine „Hardware-Wallet“ zu konzipieren, die in Kombination mit einer Bezahlkarte wie ein digitales Wallet funktionieren sollte. Dieses Wallet sollte dazu dienen, dass auch Personen, die mit der Bedienung eines Smartphones Schwierigkeiten haben, digitale Zahlungen damit sicher und einfach durchführen können. Ich ging daher auf die Schüler zu und fragte sie, ob sie Interesse hätten, diese abgewandelte Idee gemeinsam mit oenpay auszuarbeiten und hinterließ meine Kontaktdaten.“

Wie kam die längerfristige Zusammenarbeit konkret zustande?

Stefan Brodar: “Sofort eine Woche darauf schickten wir Bernhard einen Terminvorschlag per Mail. Um die Idee zu konkretisieren, bot uns oenpay ein Praktikum an, in dem wir das Konzept ausarbeiten sollten. Wir nahmen das Angebot sehr gerne an, da wir die Idee sehr gut fanden und wir darin eine Chance sahen, einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Unser Praktikum absolvierten wir erfolgreich im Sommer 2022. Im Herbst nach unserem Praktikum bekamen wir die Möglichkeit, an einem Hackathon der Nationalbank teilzunehmen.“

Lukas Harrer: „Stefan, Lukas und David kamen auf mich zu und erzählten mir von dem Hackathon. Die Aufgabe war, ein Konzept für „digitales Kleingeld“ zu entwickeln. Sie fragten mich, ob ich mitmachen möchte und sie bei der Softwareentwicklung unterstützen kann. Ich war sofort dabei. Mit unserer Lösung konnten wir den zweiten Platz belegen. Die Teilnahme am Hackathon war spannend und hat uns sehr viel Spaß gemacht.“

David Draschkowits: „Als Preis erhielten wir im Rahmen einer ganztägigen Führung einen persönlichen Einblick in die Organisation und die Abläufe der Nationalbank, bei der uns verschiedene Abteilungen der Nationalbank von deren Mitarbeiter:innen präsentiert wurden, sowie die Chance, an unserem Projekt, der „digitalen Hardware-Wallet“, weiterzuarbeiten.“

Lukas Poppinger: “Seit April sind wir bei oenpay als freie Dienstnehmer tätig und können so eigenständig an dem Projekt weiterarbeiten. Dabei werden wir von Mitarbeiter:innen der oenpay laufend unterstützt. Wir streben an, dass wir mit der Unterstützung der oenpay unser Konzept und den Prototypen auch wirklich umsetzen und zukünftig im Markt anbieten können. Das motiviert uns, weiter daran zu arbeiten.“   

Bernhard, wie schätzt du die bisherige Arbeit und Erfolgsaussichten des Projekts ein?

Bernhard Krick: „Ich bin noch immer über das Engagement der mittlerweile volljährigen Schüler sehr positiv überrascht. Das Team ist jetzt schon einen langen Weg gemeinsamen gegangen, sie haben sich Wissen angeeignet und ein solides Konzept ausgearbeitet. Die Zusammenarbeit im Team und mit oenpay funktioniert ohne Probleme. Besonders wichtig wird die Einbeziehung der potenziellen Zielgruppe bei der Entwicklung eines Prototypen der Hardware-Wallet sein. Ich sehe auch einen Bedarf für ein solches Produkt. Die Digitalisierung schreitet in einem großen Tempo voran. Das beeinflusst vor allem auch die Art und Weise, wie wir zukünftig für Waren und Dienstleitungen bezahlen. oenpay ist es besonders wichtig, dass alle Personen den Zugang zum digitalen Zahlungsverkehr haben und niemand bei der digitalen Transformation auf der Strecke bleibt. Bis wir ein fertiges produzierbares Produkt vor uns haben, wird es noch einige Zeit dauern. Wenn sie aber auch zukünftig als Team gut zusammenarbeiten, dann werden sie damit Erfolg haben, und oenpay wird sie dabei natürlich sehr gerne weiter begleiten.“

Das Metaverse und Web3 sind aufstrebende Konzepte, die virtuelle Welten schaffen und die Art und Weise, wie wir das Internet nutzen und miteinander interagieren, revolutionieren werden. Im Rahmen des neuen Ideenwettbewerbs möchte oenpay die Potenziale von virtueller Realität für den Zahlungsverkehr erschließen.

Virtuelle Realität eröffnet neue Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft

Virtuelle Realität (VR) bezeichnet eine computergenerierte Wirklichkeit, in die Menschen immersiv eintauchen können. Die Anwendungen von VR ermöglichen neue Formen der Zusammenarbeit, in denen Personen aus verschiedenen Teilen der Welt interagieren und zusammenarbeiten können. Diese virtuellen Räume und Welten kommen bereits in verschiedenen Bereichen (u.A. in Unternehmen, Bildung, Entertainment) zum Einsatz und können Wirtschaft und Gesellschaft in allen Lebensbereichen bereichern.

VR wird häufig in Zusammenhang mit den Begriffen „Metaverse“ und „Web3“ gebracht. Das Metaverse bezeichnet eine erweiterte virtuelle Realität, in der digitale und physische Welten miteinander verschmelzen. In der immersiven und interaktiven Umgebung können Benutzer:innen als Avatare agieren und miteinander in Echtzeit kommunizieren. Web3, auch bekannt als die nächste, dezentrale  Entwicklungsstufe des Webs, basiert u.a. auf Distributed Ledger Technology (DLT) und ermöglicht die Tokenisierung von realen und virtuellen Assets. Es ermöglicht die Schaffung und Interaktion mit digitalen Inhalten, Dienstleistungen und Vermögenswerten auf eine dezentralisierte und transparente Weise.

„Virtuell immersive Welten sind ein verhältnismäßig neues Konzept, das ohne Zweifel viel Raum für Innovation bietet; ihr Potenzial ist aber noch nicht ausreichend erschlossen“, so oenpay Geschäftsführer Franz Deim, „Wir sehen den Erfolg der Technologien nur dann für die Zukunft gesichert, wenn wir gemeinsam neue Lösungen entwickeln, die die Vorteile des virtuellen Raums bestmöglich nutzen.“

oenpay sieht in diesen Zukunftstechnologien insbesondere großes Potenzial, um Innovation im Zahlungsverkehr voranzutreiben. Im Rahmen verschiedener Projekte will die Innovationsinitiative daher neue Lösungswege im virtuellen Raum untersuchen und weiter ausarbeiten.

“Metaverse” für Zahlungsverkehr

Im Rahmen des Hackathons „Virtual Design Challenge“ ist oenpay auf der Suche nach innovativen Designkonzepten für die virtuelle Raumgestaltung. Damit möchte die Innovationsinitiative die Potenziale von VR für sich und Partnerunternehmen erschließen und neue Anwendungen virtuell erlebbar machen.

oenpay ist besonders an der Erforschung von neuen Bezahllösungen interessiert, mittels der digitale Transaktionen im virtuellen Raum sicher und einfach abgewickelt werden können. Der virtuelle Raum soll diese Mission durch eine modularen Aufbau und vielseitige Funktionen unterstützen. Das Design soll dabei futuristisch sein, dem Markenauftritt der oenpay entsprechen und das Thema  „Zahlungsverkehr“ innovativ aufgreifen. Das Konzept muss dabei modular aufgebaut sein, sodass der virtuelle Raum flexibel erweitert werden kann.

„Im Aufbau eines eigenen virtuellen Raums sehen wir die große Chance, die Art und Weise, wie wir in den neuen Welten der Zukunftstechnologien virtuell bezahlen, gemeinsam zu formen“, so oenpay Geschäftsführer Bernhard Krick, „Das können wir erreichen, indem wir neue Bezahlfunktionen und Ideen laufend beobachten, testen und für unsere Community virtuell zugänglich und erlebbar machen“.

Die Gewinneridee wird mit einem Preisgeld von 2.000 Euro ausgezeichnet. Die innovativsten Ideen werden in weiterer Folge analysiert, ausgearbeitet und gegebenenfalls gemeinsam mit oenpay umgesetzt.

Das Metaverse und seine Technologien werden sich zu einem wahren Game Changer in vielen Lebensbereichen entwickeln und uns in faszinierende neue Welten entführen. Dadurch entstehen zahlreiche neue Möglichkeiten in den verschiedensten Branchen. Wir bei oenpay verstehen das große Potenzial dieser revolutionären Technologie und verfolgen die Art und Weise, wie sie alle Lebensbereiche verändern wird. Um die Stärken und Schwächen selbst kennenzulernen, haben wir uns daher auf ein Abenteuer begeben: oenpay’s Reise ins Metaverse.

Im Rahmen des oenpay Reiseführers ins Metaverse teilen wir unsere Erkenntnisse auf unserem Weg in die neuen virtuellen Möglichkeiten. Wir laden Sie ein, uns auf dieser Reise zu begleiten.

Was ist das Metaverse?

Der Begriff „Metaverse“ wurde erstmals in dem im Jahr 1992 veröffentlichten Roman “Snow Crash” von Neal Stephensons verwendet und wurde durch “Ready Player One” von Ernest Cline bekannter. Er bezieht sich auf ein digitales Universum aus miteinander verbundenen virtuellen Welten, in denen Menschen in vielfältiger Weise interagieren können.

Bis heute existiert nicht ein einziges, allumfassendes Metaverse, sondern viele fragmentierte Versionen, oft getrieben von verschiedenen Technologieunternehmen.

Aktuelle Technologien wie VR und AR legen zwar den Grundstein, aber das vollständige Konzept ist noch in Entwicklung. Während es großes Potenzial in Bereichen wie Bildung und Kunst verspricht, gibt es auch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit.

Welche Technologien sollen im Metaverse zum Einsatz kommen?

Das Metaverse wird von einer Vielzahl technologischer Entwicklungen und Konzepte angetrieben. Abgesehen von den bereits beschriebenen XR-Technologien werden folgende weitere Schlüsseltechnologien und -konzepte für die Entwicklung und Umsetzung des Metaverse entscheidend sein:

XR kombiniert reale und virtuelle Elemente mit Mensch-Maschine-Interaktionen, wohingegen Augmented Reality (AR) virtuelle Informationen in die reale Welt einblendet, wie bei Pokémon GO. Virtual Reality (VR) versetzt Benutzer vollständig in digitale Umgebungen, oft für Unterhaltung, aber auch in Bereichen wie Medizin.

Um realistische virtuelle Welten zu erstellen, benötigt man Technologien, um echte Objekte oder Orte zu scannen und sie in digitale Modelle umzuwandeln. Das ermöglicht die Schaffung von hyperrealistischen virtuellen Räumen.

Um eine wirklich immersive Erfahrung zu bieten, müssen Benutzer nicht nur sehen und hören, sondern auch fühlen können. Haptische Technologien, wie VR-Handschuhe oder -Anzüge, können physisches Feedback bereitstellen, das den Benutzer:innen hilft, sich “angeschlossen” zu fühlen.

Diese Technologien ermöglichen sichere und nachvollziehbare Transaktionen im Metaverse. Krypto-Token könnten als Geldeinheit für den Kauf von digitalen Gütern und Dienstleistungen dienen, darüber hinaus kann die Blockchain-Technologie verwendet werden, um Besitz, Identität und andere Daten sicher zu speichern.

KI-Systeme könnten im Metaverse dazu verwendet werden, NPCs (Nicht-Spieler-Charaktere) zu steuern, personalisierte Erfahrungen zu bieten oder die Interaktionen der Benutzer:innen zu analysieren, um die Umgebungen dynamisch anzupassen.

Da das Metaverse riesige Mengen an Daten und Berechnungen erfordert, werden Cloud- und Edge-Computing-Technologien notwendig sein, um die Datenverarbeitung effizient und nahe an den Endbenutzer:innen durchzuführen.

Wir gehen davon aus, dass es zukünftig viele unterschiedliche Metaverse-Plattformen geben wird. Daher ist die Fähigkeit, Daten, Avatare, Objekte und Erfahrungen zwischen ihnen zu teilen, von entscheidender Bedeutung. Das erfordert Standards und Protokolle, die den reibungslosen Datenaustausch ermöglichen.

Insgesamt werden für das Metaverse viele Technologien benötigt, die miteinander interagieren müssen, um eine nahtlose und immersive Erfahrung für die Benutzer:innen zu schaffen. Es handelt sich um ein multidisziplinäres Unterfangen, bei dem Software, Hardware und Design eng miteinander verknüpft sind.

Ab ins Metaverse!

Wo aber genau ist denn das Metaverse, wie gelangt man dort hin und was benötigt man dafür? Wenn man eine Reise ins Metaverse unternehmen möchte, muss man einiges an Vorbereitungen treffen. Das reicht von der Wahl und Anschaffung der passenden technischen Ausstattung (z.B. VR-Brille), der Auswahl einer geeigneten virtuellen Welt und deren Anwendungen bis hin zur Gestaltung eigener virtueller Umgebungen.  

Aber alles der Reihe nach – folgen Sie uns auf der Reise ins Metaverse Schritt für Schritt. Stay tuned!

OeNPAY und ABC Research haben ein Konzept für ein token-ökonomisches System erarbeitet, das CO2-reduzierende Verhaltensänderungen belohnt und klimafreundliche Projekte unterstützt. Das Konzept soll jetzt im Rahmen eines Prototypings mit Unternehmenspartnern umgesetzt und weiter erprobt werden.

“Greentoken” schafft Anreize für individuelle Verhaltensänderungen

Der „Greentoken“ (Projektname) ist ein sogenannter zweckgebundener Reward-Token. Zweckgebundene Token schaffen Anreize für individuelle Verhaltensänderungen, um zu einem kollektiven Ziel beizutragen. Ein solches kollektives Ziel kann die Verringerung negativer externer Effekte auf ein gemeinsames Gut sein. Das “Greentoken”-Konzept fokussiert als Beispiel auf die Reduktion von CO2-Emmissionen im Rahmen des persönlichen Einkaufs. Das System kann aber auch für andere nachhaltige Anwendungsfälle eingesetzt und erweitert werden.

Der “Greentoken” wirkt auf vier Ebenen. Er schafft Bewusstsein für das eigene Verhalten, er motiviert zu positiven Verhaltensänderungen, er fördert nachhaltige Projekte und er spornt andere dazu an, aktiv mitzumachen.

“Greentoken” schafft Bewusstsein für das eigene Verhalten

Kern des Systems ist eine Smartphone-App, die bei jedem Einkauf den CO2-Fußabdruck ermittelt und den Benutzer:innen übersichtlich darstellt. Das System soll in Kombination mit verschiedenen Zahlungsmitteln (Debit- / Kreditkarte, Payment Wallet, …) im Shop und im eCommerce verwendet werden können. Das macht den CO2-Fußabdruck des eigenen Einkaufverhalten für die Benutzer:innen sichtbar und greifbar. Erst die Detailinformationen über den CO2-Fußabdruck der gekauften Produkte versetzt die Einzelpersonen in die Lage, diese in der Folge dementsprechend steuern zu können. 

“Greentoken” motiviert zu positiven Verhaltensänderungen

Wenn die Benutzer:innen ihr Verhalten positiv verändern, werden sie dafür mit “Greentokens” belohnt. Im konkreten Anwendungsfall werden Benutzer:innen belohnt, wenn sie beim täglichen Einkauf ihren CO2-Fussabdruck reduzieren, in dem sie Produkte mit geringeren CO2-Emissionen kaufen. Die so gesammelten “Greentoken” werden in der Smartphone-App in einer eigenen digitalen Geldbörse (digital wallet) gespeichert.

“Greentoken” fördert nachhaltige Projekte

Die so gesammelten “Greentokens” können von den Benutzer:innen für nachhaltige Projekte gespendet werden. Die Projekte, die in den Genuss der Geldmittel kommen, werden vorab sorgfältig ausgewählt und sind zertifiziert. Die Benutzer:innen entscheiden selbst, an welches Projekt sie ihre gesammelten “Greentokens” spenden (Fokus Regionalität).

“Greentoken” spornt andere zum Mitmachen an

Die Benutzer:innen werden im Gegenzug für ihre Mühe und Spende mit „digitalen Abzeichen“ (NFT) ausgezeichnet. Diese können sie über Social Media sichtbar machen und damit andere dazu einladen, sich ebenfalls für die gute Sache am Token-System zu beteiligen.

Funktionsweise des token-ökonomischen Systems

Der Ursprung token-ökonomischer Systeme liegt in der Blockchain-Technologie. Blockchain ist vereinfacht dargestellt eine spezielle Form einer verteilten Datenbank, in der Transaktionen von mehreren, voneinander unabhängigen Benutzer:innen bzw. Netzwerkknoten manipulationssicher gemeinsam verwaltet werden.

Token stellen eine Erweiterung des Blockchain-Konzepts dar, die als Grundlage für token-basierte Applikationen dienen können. Die technische Möglichkeit, Token auf einer Blockchain zu schaffen, ermöglicht aus wirtschaftlicher Sicht die Entwicklung sogenannter token-ökonomischer Systeme – einem Netzwerk von Beziehungen einer Gemeinschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgt. Konzeptionell können Token als Container für Rechte verstanden werden, da sie ein Recht bzw. eine Berechtigung darstellen, die die Besitzer:innen eintauschen oder im Rahmen eines Systems verwenden können. Token können übertragbar, tauschbar und entsprechend bestimmter Regeln programmierbar sein. Dadurch ergeben sich diverse Möglichkeiten zur Ausgestaltung von Token.

Die Funktionsweise token-ökonomischer Systeme bietet grundlegende Vorteile in der Anwendung gegenüber traditionellen Modellen:

  • Einfache Nutzung: Token ermöglichen eine einfache und effiziente Transaktion von Werten innerhalb eines Ökosystems. Personen können daher die Funktionen des Token unkompliziert nutzen.
  • Förderung von Benutzer:innenverhalten: Mittels Reward-Token können Verhaltensweisen gezielt verändert werden, indem gewünschte Handlungen belohnt werden.
  • Kollaboration: Token unterstützen den Aufbau sozialer und wirtschaftlicher Organisationen, indem sie entsprechend bestimmter Regeln programmiert werden und dadurch die Zusammenarbeit innerhalb eines Systems erleichtern.
  • Incentivierung von Early Adopters: Durch die entsprechende Programmierung von Token (z.B. Verknappung des Angebots) können Early Adopters eines Systems gezielt belohnt werden.

Aktuelle Herausforderungen des “Greentoken” Systems

Die aktuellen Herausforderungen der nächsten Projektphase liegen zum einen darin, den jeweiligen CO2-Fußabdruck aufgrund des geänderten Kaufverhaltens in der Praxis korrekt zu erheben und zum anderen die nachhaltige Finanzierung des “Greentoken” Systems zu gewährleisten. Für beide Herausforderungen liegen bereits Lösungsansätze vor, an denen im Rahmen eines Prototypings mit Partnerunternehmen weitergearbeitet werden soll.

Über ABC Research GmbH

Das Austrian Blockchain Center (ABC) mit Sitz in Wien ist ein COMET-Kompetenzzentrum mit der Mission, Österreichs erste wissenschaftliche Anlaufstelle für Blockchain und verwandte Technologien zu sein. Blockchain ist eine Technologie für die sichere Kooperation unterschiedlicher TeilnehmerInnen mit einem breiten Spektrum an Anwendungsfällen, nicht nur als digitale Währung, sondern auch in der Industrie, im Finanz-, Energie- und Logistikbereich, sowie in der öffentlichen Verwaltung.

Das ABC versteht sich als eine interdisziplinäre und anwendungsorientierte Forschungseinrichtung, die sich allen Aspekten der Blockchain-Forschung widmet. Technologische, wirtschaftliche und rechtliche Themen stehen dabei im Fokus. Das COMET-Zentrum ABC – Austrian Blockchain Center wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMK, BMDW und den Ländern Wien, Niederösterreich und Vorarlberg gefördert. Das Programm COMET wird durch die FFG abgewickelt.

Die Jury der “e-IDentifiziere dich!” – OeNPAY Electronic Identity Challenge hat Karen Schwien als Gewinnerin des Ideenwettbewerbs gekürt. Ihre Idee „Sichere und modulare Metaverse-Identität“ hat sich gegen 156 Einreichungen durchgesetzt und wurde mit einem Preisgeld von 3.000 Euro honoriert. Im Interview schildert die Gewinnerin ihre Beweggründe und gibt Einblicke in ihre Idee.

Die Gewinneridee im Überblick

Der Anwendungsfall zielt auf die sichere Anwendung einer elektronischen Identität im Metaverse bzw. Web3 ab, ohne dass man dabei zu viel persönliche Information preisgeben muss. Genauer schlägt die Gewinneridee eine modulare digitale Identität vor, die zwar eine subjektive e-ID darstellt, allerdings in ihrem Umfang auf unterschiedliche Kontexte zugeschnitten ist und somit nicht zwingend die reale, physische Identität widerspiegelt. Dadurch könnte die individuelle Sicherheit und Datenschutz im Web3 unterstützt werden.

Die Gewinnerin Karen Schwien im Interview

Ich denke, dass digitale Identitäten ein wichtiges Zukunftsthema sind, einerseits um eine Grundlage für einen sicheren und fairen Umgang im digitalen Raum zu gewährleisten, andererseits aber auch, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich digital auszuprobieren und unterschiedliche Identitäten für unterschiedliche Kontexte zu schaffen.

Ich interessiere mich für digitale Innovationen und das Metaverse war seit Mark Zuckerberg‘s Auftritt in aller Munde. Daher habe ich mich vermehrt mit dem Thema Metaverse/Web3 beschäftigt. Gerade für eine e-Identity-Lösung ist dieses Anwendungsfeld spannend, da es viele neue Möglichkeiten bietet. Beispielsweise ist es im Umgang mit Krypto Assets, welche im Web3 möglicherweise auch in Zukunft eine große Rolle spielen, wichtig, die eigene Online-Identität zu schützen. Gleichzeitig beschäftige ich mich durch meine Arbeit in der Wissenschaft mit subjektiven Identitäten im digitalen Raum. Neben der Sicherheit geht es auch darum, sich auszuprobieren. Besonders inspiriert hat mich das Buch “Coming of Age in Second Life”, in dem beschrieben wird, was Menschen in 3D-Welten wichtig ist, wie sie sich neu erfinden und wie analoge und digitale Identitäten sich gegenseitig beeinflussen.

Ich interessiere mich für digitale Innovationen und tausche mich dazu mit anderen Personen in verschiedenen Netzwerken aus. Dieses Interesse lebe ich auch in meinen beruflichen Tätigkeiten, zunächst in der IT-bezogenen Beratung und aktuell in einem Projekt zum Thema plattformvermittelte Online-Arbeit. Das Thema digitale Identität begegnete mir dabei immer wieder, sei es in Bezug auf Kriminalität und Hasskommentare auf Social Media, Datenschutz, Vereinfachung von Transaktionen, Verifikation von Identitäten und die Schaffung neuer Identitäten zum Beispiel auch im Gaming.

Das Metaverse bietet sehr viel Raum für neue Ideen. Spannend finde ich, mitzugestalten, wie sich diese digitale Welt entwickelt. Sie bietet einerseits Vorteile zum Beispiel durch Online-Kommunikation, die auch Körpersprache miteinschließt, neue Orte des Austausches und der Zusammenarbeit für Menschen, die sich sonst nie begegnet wären, und weitere Möglichkeiten, die sich im Web 2.0 und der analogen Welt nicht bieten. Andererseits können auch Nachteile durch Kriminalität, rechtsfreie Räume und den hohen Energieverbrauch und damit einhergehende Umweltprobleme entstehen. Noch wissen wir nicht, ob die Vor- oder die Nachteile überwiegen werden.

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Crowdwork und an der Professur für Berufs- und Arbeitspädagogik an der Helmut-Schmidt-Universität. Studiert habe ich BWL und Wirtschaftspsychologie und war zuvor als Beraterin für Change Management in der IT-Branche tätig.

Alle eingereichten Ideen zur „e-IDentifizere dich!“ – OeNPAY Electronic Identity Challenge finden Sie hier.

OeNPAY gestaltet die Zukunft von e-ID in Österreich aktiv mit

e-ID bietet für Einzelpersonen wie Unternehmen zahlreiche Vorteile. Diese können allerdings nur dann bestmöglich genutzt werden, wenn eine national etablierte, branchenübergreifend interoperable e-ID Infrastruktur für die digitale Welt geschaffen wird, die gleichermaßen als Schnittstelle zu privatwirtschaftlichen Dienstleistungen sowie zu elektronischen Services der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden kann. Gemeinsam mit allen Stakeholder:innen möchte OeNPAY den Grundstein für eine umfassende e-ID Infrastruktur in Österreich setzen.

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „e-IDentifiziere dich! – OeNPAY Electronic Identity Challenge“ war OeNPAY drei Monate lang auf der Suche nach spannenden Anwendungsmöglichkeiten von e-ID Lösungen in den verschiedensten Bereichen des Alltags, die das Leistungsspektrum bisheriger e-ID Lösungen erweitern und so in viele Lebensbereiche integrierbar sind. Damit verfolgt OeNPAY das Ziel, einen Beitrag zur Entwicklung einer umfassenden, interoperablen e-ID Infrastruktur zu leisten und gemeinsam mit allen beteiligten Stakeholder:innen die Digitalisierung in Österreich und Europa zu unterstützen.

„OeNPAY funktioniert als Katalysator für Innovation und als Brückenbauer zwischen den privaten und öffentlichen Akteuren am Markt. Wir möchten eine gemeinsame, branchenübergreifende Lösung stärken und möglichst viele Personen in diesen Prozess miteinbeziehen. Die große Menge an eingereichten Ideen zeigt das breite Spektrum an Einsatzmöglichkeiten der e-ID in den verschiedensten Bereichen des Alltags auf. Nun geht es darum, diese in die Realität umzusetzen und die Potenziale gemeinsam auf nationaler und internationaler Ebene auszuschöpfen.“
Franz Deim, Geschäftsführer OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH

Siegeridee: Sichere und modulare Identität im Metaverse

Eine namhafte Jury aus der Innovationscommunity hat die Idee „Sichere und modulare Metaverse-Identität“ mit dem Preisgeld von 3.000 Euro ausgezeichnet. Der Anwendungsfall zielt auf die sichere Anwendung einer elektronischen Identität im digitalen Raum ab, ohne dass man dabei zu viel persönliche Informationen preisgeben muss.

„Metaverse (Web 3.0) bietet unzählige, bisher noch kaum erschlossene Innovationsmöglichkeiten über verschiedenste Sektoren hinweg. Die Gewinneridee unseres Wettbewerbs regt an, neue sichere Lösungen zu entwickeln, die einen Angriff auf die finanziellen Werte und Identitätsdaten einer Person im Cyberspace verhindert.“
Bernhard Krick, Geschäftsführer OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH

Für die renommierte Jury mit Vertreter:innen aus den Bereichen Wissenschaft und Innovation, Finanz und Payment, und Datenschutz zeichnet sich der Anwendungsfall vor allem durch das große Innovationspotenzial und durch seinen Weitblick aus.

„Die Idee hat uns besonders inspiriert, da sie im Vergleich zu allen eingereichten Ideen am weitesten in die Zukunft blickt. Metaverse ist ein bislang noch kaum erschlossener Megatrend, der das Potenzial hat, die Art, wie wir leben und arbeiten, grundlegend zu verändern. Es bietet außerdem die Möglichkeit, den Zahlungsverkehr von Grund auf neu zu gestalten. Die Idee hat uns deshalb auf ganzer Linie überzeugt.“
Die Jury in einem gemeinsamen Statement.

„Wir haben gesehen, dass gute e-ID Lösungen entstehen, wenn es ein effizientes Zusammenspiel zwischen Anbietern des öffentlichen und privaten Sektors gibt. Wir als OeNPAY sehen uns als Katalysator für Innovation und als Brückenbauer zwischen den einzelnen Akteuren am Markt. Wir möchten eine gemeinsame, branchenübergreifende Lösung stärken und möglichst viele Personen in diesen Prozess miteinbeziehen.“
Franz Deim, Geschäftsführer, OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH

„Digitale Daten bilden in zunehmendem Maße die Grundlage für unsere kommerziellen Tätigkeiten, Alltagsverrichtungen und sozialen Beziehungen in unserer Gesellschaft. Ob beim Einkaufen, bei Bankgeschäften, beim Autofahren, beim Urlaub, in der Arbeit, in der Freizeit, beim Telefonieren oder in den ‚Sozialen Medien‘; es werden in jedem Fall personenbezogene Daten dafür verarbeitet. Daher wird es auch immer wichtiger, sowohl den Personenbezug, die elektronische Identität, als auch die Daten und deren Verarbeitung zum Wohle der Menschen zu schützen.“
Kurt Einzinger, Data Protection Officer, Member at Austrian Data Protection Council

„Konsument:innen verwalten heute durchschnittlich 29 Nutzerprofile und müssen sich dementsprechend viele verschiedene Logindaten merken. Das ist nicht nur lästig, die Nutzer verlieren auf Grund der vielen Profile auch leicht den Überblick, wer welche Daten von ihnen hat. Daher benötigen wir e-ID Lösungen, die den Menschen Datensouveränität auf höchstem Sicherheitsniveau ermöglichen und für Anwendungen in allen Lebensbereichen verwendet werden können, wie z.B. unsere ich.app. Gerade deshalb sind wir sehr gespannt auf weitere Ideen aus dem Alltag und Markt und an Zusammenarbeit. Interoperabilität und breite Einsatzmöglichkeiten werden entscheidend für den Erfolg einer e-ID in Österreich und in Europa sein.“
Harald Flatscher, Geschäftsführer, PSA Payment Services Austria

„Improve society with technology”
Andreas Freitag, Consultant für Blockchain, DLT & Self Sovereign Identity, trusinity

„Digitale Identitäten sind in einer digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt nicht wegzudenken. Sie stehen für Komfort, Effizienz, Kosten- und Zeitersparnis. Zu viele Online-Anwendungen vertrauen aber nach wie vor auf Authentifizierungsmethoden mit einem niedrigen Sicherheitsniveau, wie etwa Benutzername und Kennwort. Nur mit sicheren digitalen Identitäten können die Potentiale der Digitalisierung voll ausgeschöpft werden.“
Robert Jeller, Abt. Innovation und Digitalisierung, Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ); Vorsitzender des Beirats A-Trust

„In sämtlichen Lebensbereichen schreitet die Digitalisierung mit einer immensen Geschwindigkeit voran. Dadurch gewinnen digitale Prozesse eine immer größere Bedeutung für Individuen, Unternehmen und Behörden. Besonders relevant ist der Schutz der eigenen digitalen Identität bei Geschäften im Internet. Wir sind auf der Suche nach vielen interessanten Anwendungsfällen für die e-ID, die das Leben einfacher, effizienter und sicherer machen, ohne dabei die Privatsphäre zu verletzen.“
Bernhard Krick, Geschäftsführer, OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH

„Vertrauen ist die wesentliche Grundlage für Geschäfte im Internet. Digitale Identitäten erlauben hier zu wissen, mit wem man überhaupt kommuniziert. Die Möglichkeiten ihrer Anwendung sind aber noch lange nicht ausgereizt. In der Jury der OeNPAY Electronic Identity Challenge freue ich mich, innovative Ideen kennenzulernen, wie über digitale Identitäten die Online-Welt unter Wahrung der Privatsphäre nicht nur sicherer, sondern auch vielfältiger werden kann“
Herbert Leitold, Director-General, Secure Information Technology Center Austria A-SIT

„Die eindeutige Identität ermöglicht dem Rechtsstaat den Schutz auf das Internet effektiv auszudehnen.“
Hartmut Müller, CEO, Notartreuhandbank AG

„Die OeNB setzt sich für mehr Wettbewerb, Transparenz und europäische Autonomie im Zahlungsverkehr ein. Digitalisierung von Identität(en) ist ein wichtiger Baustein dafür. Ich freue mich, innovative Ideen und Ansätze kennen zu lernen, die uns ein Stück näher an dieses Ziel bringen bzw. Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Markt und öffentlichen Institutionen aufzugreifen.“
Petia Niederländer, Director Payments, Risk Monitoring and Financial Literacy Department, Oesterreichische Nationalbank

„Ich wünsche mir eine e-ID, die mitdenkt – und genau jene Daten zur Verfügung stellt, die gerade gebraucht werden.“
Katja Schechtner, Senior Urban Scientist and Advisor for Innovation & Technology, Visiting Professor University of Applied Arts Vienna; Research Affiliate MIT

Die große Menge an eingereichten Ideen spiegelt die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von e-ID in den verschiedensten Bereichen des Alltags wider. Den größten Bedarf für elektronische Identität haben die Einreicher:innen im Bereich der Verwaltung und des Bürokratieabbaus erkannt. Etwa will die Idee zu „EASY ID“ das Bearbeiten und Teilen von Wohnadresse, Bankdaten oder Ausweisen vereinfachen. Mit „e-ID proofs your knowledge“ weist eine weitere Einreichung auf die Möglichkeit für e-ID beim Vorweisen von Bildungszertifikaten hin. Die Anwendungsfälle des Wettbewerbs decken ein breites Spektrum an Bereichen des Alltags ab, die häufigsten zählen neben der Verwaltung und dem Bürokratieabbau (44 %) zu Gesellschaft (26 %), Finance (17 %) und Informationssicherheit (12 %).

Quelle OeNPAY: In diesen vier Kategorien fanden sich der Großteil der Ideen. Mehrfachzuteilungen möglich.

Identifikation spielt im Alltag eine große Rolle. Sie ermöglicht uns, nachzuweisen, wer wir sind. In analoger Form kommen dafür zum Beispiel Reisepass, Personalausweis oder e-Card zum Einsatz. Durch den Einsatz moderner Technologien werden Identifikationsprozesse künftig immer öfter online stattfinden: Amtswege und Dienstleistungen, die zuvor nur persönlich erledigt werden konnten, geschehen bald rein digital – und das dank elektronischer Identitätslösungen einfach, schnell und sicher.

Elektronische Identität (e-ID) ist eine Technologie, die es natürlichen Personen und Unternehmen ermöglicht, ihre Identität elektronisch zweifelsfrei nachzuweisen. Ist die e-ID vom Anbieter sicher geprüft, kann sie zur rechtlich validen, standardisierten elektronischen Identifikation und Signatur genutzt werden.

e-ID Lösungen kommen bereits in mehreren Branchen zum Einsatz. Im elektronischen Zahlungsverkehr ist die Nutzung von Identifikationslösungen bereits unabdingbar. Moderne Technologien bilden den Grundstein dieser rechtskonformen e-ID Lösungen und schaffen so einfachen und sicheren Zugang zu digitalen Finanzdienstleistungen – von Einmalzahlungen über den Zugang zum Digital Banking bis hin zum Kreditantrag. Die Anwendungsmöglichkeiten der e-ID gehen aber weit über den Finanzsektor hinaus und sind unbegrenzt für alle digitalen Interaktionen, die einen Identitätsnachweis erfordern, einsetzbar.

e-ID Lösungen werden in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen von privaten und öffentlichen Organisationen angeboten. Derzeit gibt es allerdings noch keine Lösung, die von der breiten Bevölkerung und Wirtschaft für diverse Anwendungsfälle verwendet wird. Die Konsequenz: Es existieren mehrere nationale und internationale, staatliche und private e-ID Lösungen parallel am Markt, die großteils nicht interoperabel funktionieren und keinem einheitlichen Rechts- und Sicherheitsstandard entsprechen. Eine umfassende, branchenübergreifende Lösung, die in allen Alltagssituationen von Einzelpersonen und Unternehmen genutzt werden kann, hat sich in Österreich noch nicht etabliert.

Einfache Nutzung: Einmal eingerichtet, ist die e-ID fixer Bestandteil der digitalen Brieftasche und somit ständiger Begleiter, der viele Funktionen in nur einer Technologie abdecken kann. So können beispielsweise Amtswege, die zuvor persönlich erledigt werden mussten, mittels e-ID bequem online abgewickelt werden.

Interoperabilität: Eine interoperable e-ID Infrastruktur gewährleistet, dass mehrere e-ID Lösungen von unterschiedlichen Anbietern am Markt existieren können.

Internationalität: Entsprechend der Bestrebungen der EU zur Schaffung einer europäischen digitalen Identität, sieht OeNPAY es als Ziel, eine nationale e-ID Infrastruktur zu schaffen, die ebenso in europäische Modelle integrierbar ist und internationale e-ID Lösungen am nationalen Markt unterstützt.

Sicherheit: Eine umfassende e-ID Infrastruktur funktioniert DSGVO-konform, entspricht den rechtlichen Anforderungen der europäischen eIDAS-Verordnung und trägt zum Datenschutz, zur Kriminalitäts- und Betrugsreduktion und zur Sicherheit vor Datenmissbrauch und Identitätsdiebstahl bei.

Transparenz und Kontrolle: Mit einer umfassenden e-ID Infrastruktur können Nutzer:innen kontrollieren, was mit ihren Daten geschieht und was sie von sich preisgeben möchten.

Digitalisierung: Eine nationale, interoperable e-ID Infrastruktur fördert die Digitalisierung und den Wirtschaftsstandort Österreich.

Die EU-Kommission arbeitet an einem neuen Rechtsrahmen (eIDAS 2.0 Verordnung) für eine europäische digitale Identität. Die digitale Brieftasche (EU Digital Identity Wallet) soll Menschen und Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich für öffentliche und private Dienstleistungen EU-weit auszuweisen und bestimmte persönliche Informationen eindeutig nachweisen zu können.

Im Rahmen des circle17 Impacthons entwickelten Startups und Studierende gemeinsam mit OeNPAY und der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) innovative Ideen, wie Bargeldlogistik nachhaltiger und regionaler gestaltet werden kann.

Bargeld ist weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel in Österreich. Dennoch wandert es im Handel zusehends seltener über den Tresen. Die rückläufige Bargeldnutzung und die konstante Verkleinerung des Bankenfilialnetzwerks und seiner Bargeld-Dienstleistungen stellen den Handel und den österreichischen Finanzsektor vor eine zentrale Herausforderung: Wie kann die Bargeldversorgung österreichweit nachhaltig gewährleistet werden?

OeNPAY und OeNB widmeten sich in gemeinsamer Initiative als Challenge Lead bei circle17, einem Programm der Unternehmensnetzwerke AustrianStartups und respACT, der Bargeldinnovation im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele. Die Teilnehmer:innen des circle17 Impacthons entwickelten innovative Lösungsansätze zu der Aufgabenstellung „Wie können wir Bargeld in ländlichen Regionen verfügbar halten und einen regionalisierte Bargeldzyklus fördern?”

Das Ziel: die Zirkularität von Bargeld nachhaltig fördern

Die aktuellen Veränderungen des Zahlungsverhaltens und der Bankeninfrastruktur erfordern einen neuen Ansatz zur Bargeldlogistik. Regionalität und Nachhaltigkeit der Lösungen haben dabei oberste Priorität.

„Die österreichweite Bargeldversorgung ist eine Kernaufgabe der OeNB“, so Dr. Matthias Schroth, LL.M., Direktor der Hauptabteilung Bargeld, Beteiligungen und Interne Dienste der OeNB, „Im Rahmen des circle17 Impacthons wenden wir uns an rund 130 teilnehmende Startups und Studierende, um zukunftstaugliche Ideen für die lückenlose und nachhaltige Bargeldlogistik zu finden.“

Die Lösung: Bargeldlogistik als Kreislaufwirtschaft

Der circle17 Impacthon Innovator Manuel Hartl überzeugte die Jury mit seiner Idee, Bargeldlogistik in bestehende regionale Infrastrukturen zu integrieren: Lokale Geschäfte (wie beispielsweise Greißler, Wirtshäuser oder Trafiken) könnten die lückenlose Bargeldversorgung auch in ländlichen Gebieten unterstützen, indem sie sichere Bargeldbehebungs-Dienstleistungen vor Ort anbieten. Das System könnte mit einer einfach zu bedienenden sicheren App unterstützt werden.

Neben der regionalen Bargeldversorgung bietet die Idee auch Vorteile für die lokalen Händler:innen: „Durch das Bargeldservice erhöht sich die Kund:innenfrequenz im Geschäft“, betont OeNPAY Geschäftsführer Mag. Bernhard Krick, „und die Händler:innen können dadurch einfach und sicher den Bargeldbestand verringern und sparen sich Gebühren für die Bargeldentsorgung.“

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